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Wie jedes Jahr findet der erste richtige nationale Triathlon mit dem DTU Jugendcup Mitte Mai in Forst im Kraichgau statt. Um 11:00 Uhr ging es für die Juniorinnen zusammen mit der weiblichen Jugend A und dem Schweizer Nationalkader an den Start. Die Trainingsreize waren gesetzt und die Vorbereitung auf die Saison verlief gut. Darüber hinaus war aufgrund des warmen Heidesee auch noch Neopren-Verbot, was mir durchaus entgegen kam. Nach dem Landstart kam ich gut weg und kam auch knapp hinter der Spitzengruppe aus dem Wasser. Der Wechsel auf ´s  Rad klappte auch gut und somit war die angestrebte erste Radgruppe erreicht. In dieser machten wir ein gutes Tempo und konnten einen großen Abstand auf die zweite Gruppe rausfahren. Nach zwei Runden à elf Kilometer konnte ich mir vor dem nächsten Wechsel eine gute Ausgangsposition sichern. Auch dieser zweite Wechsel verlief sehr gut und ich ging als zweite auf die Laufstrecke. Aber schon nach wenigen Metern holte mich das „Gefühl“, das ich bereits von Hilpoltstein kannte, wieder ein. Ich bekam keine Luft und hatte Atemnot. Tempoverschärfungen konnte ich nicht mitgehen und ich lief die Geschwindigkeit, die ich mit dem limitierten Sauerstoff gerade schaffen konnte. Damit reichte es immerhin noch zu Platz 4 bei den Juniorinnen. Mit meiner Schwimm- und Radleistung bin ich zufrieden und es wäre bei dieser Ausgangslage nach den ersten beiden Disziplinen unter normalen gesundheitlichen Bedingungen auf jeden Fall mehr drin gewesen. Nachdem ich die Atemnot in Hilpoltstein noch auf den vermehrten Pollenflug geschoben habe, konnte dies aufgrund des vorherigen nächtlichen Regens in Forst nicht der Fall gewesen sein. D.h. es muss ärztlich abgecheckt werden, was hier nicht stimmt.

Forst ist abgehakt und ich freue mich auf die Eröffnung der Triathlon Bundesliga mit meinem Kölner Team KTT01 ebenfalls hier im Kraichgau.